Fastenzeit – und meine Version davon

Kein Alkohol, kein Zucker, kein Fleisch – es gibt viele verschiedene Ausführungen der Fastenzeit, besonders rund um das Thema Ernährung. Mit dem Aschermittwoch beginnt für viele Christen (und Nicht-Christen) die Fastenzeit. Dabei sollen wir uns 40 Tage im Verzicht üben. Ein alter Brauch, der heutzutage zum Trendthema geworden ist. Im Internet kursieren ca. 12784596107346 verschiedene Fastenkuren, Saftdiäten und mehr oder weniger weise Ratschläge zu dem Thema.

Aber nun 40 Tage fasten? Das ist, wenn man es klassisch durchzieht (also der Verzicht auf jegliche Nahrung außer Sonntags) nicht mal besonders gesund. Bekommt unser Körper keine neue Energie in Form von Nahrung, so geht er davon aus, dass „harte Zeiten“ anbrechen (was in dem Fall ja sogar stimmt). Insgesamt wird so der Ruheenergieumsatz so gering wie möglich gehalten um Energie zu sparen. Alles was an Kalorien aufgenommen wird, wird von den Fettzellen gespeichert. Auch nach den 40 Tagen wird dieser Zustand erst mal anhalten! Da ist der Jojo-Effekt schon vorprogrammiert. Das ist also nichts für mich. Anstatt mich also nur über mich selbst zu ärgern, weil ich doch genascht habe, oder das Magenknurren vor den Kollegen peinlich wird, nehme ich mir lieber vor langfristig etwas zu ändern – nicht alles nur für 40 Tage. Dafür setzte ich mir immer wieder eigene Challenges, die nie länger als 3 Tage dauern. Ich nehme mir dann kleine Dinge vor, z.B. 1 Tag Saftdiät mit selbst gepressten Säften und Rohkost oder drei Tage lang keinen Zucker. Von diesen Aufgaben gibt es bei mir etwa 3-4 in der Woche. Dazu gehören auch Dinge wie, kein Fernsehen, oder mal einen freien Tag wirklich frei machen –  auch ohne Studium und Home-Office.

Juicedday

Es ist doch viel wichtiger, die Dinge die uns gut tun, in unseren Alltag zu integrieren, als uns 40 Tage lang zu etwas zu quälen, was uns am Ende kein Stück weiter bringt. Ich unterstütze natürlich den Gedanken, diesen Tag zu nutzen um unser eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen. Meiner Meinung nach sollten wir das aber tagtäglich tun und nicht nur, wenn es der Kalender vorschreibt! Probiert es doch auch mal aus – auch wenn es erstmal nur 40 Tage sind.

Liebst,

Eure Lena

 

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