Rote-Beete-Süßkartoffel-Suppe

Der Herbst ist da – und ich find`s toll! In dieser Jahreszeit ist einfach alles dabei, was ich brauche: Sonnige Tage, an denen ein Pullover reicht, bunte Blätter überall, aber auch mal Nachmittage, an denen man sich einfach auf der Couch verkriechen kann. Es ist die Jahreszeit von Tee und Kerzen, Gummistiefeln und Schals, oft in ein wunderschönes Licht getaucht. Hach, ich kann gar nicht genug vom Herbst kriegen! Passend dazu habe ich heute ein Suppenrezept für euch, bei dem euch sicher wieder warm wird. Im Moment kann ich noch ein paar Dinge aus dem Garten ernten, darunter Rote Beete. Achtet beim Schälen aber auf eure Kleidung, denn der rote Saft der Knollen geht meistens nicht mehr raus. Auch die Hände sind danach oft rot gefärbt. Aber keine Sorge, denn der Farbstoff Betanin ist gut für unsere Gefäße und schützt das Herz.

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Ihr braucht:

  • 3 Knollen Rote Beete
  • 1 Süßkartoffel
  • 2 Schalotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 handvoll Cashew-Nüsse
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Kumin, 1/2 TL Kurkuma und Chili
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 2 EL Rapsöl
  • Saft einer halben Zitrone

Zunächst die Süßkartoffel und die Rote Beete schälen und in Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und klein schneiden, auch den Knoblauch Schälen. Nun das Öl in einem Topf erhitzen, dann die Schalotten hinein geben und anbraten. Auch den Knoblauch dazu pressen. Das Ganze mit 1 TL Agavendicksaft würzen und so lange dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Anschließend die Süßkartoffel-Würfel in den Topf geben und bei starker Hitze anbraten, bis sie duften. Dann die Rote Beete dazu geben, 2-3 Minuten weiter braten und mit etwa 600 ml Wasser ablöschen. Bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Cashew-Nüsse vorbereiten. Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen, dann die Nüsse und etwas grobes Salz hinein geben und ein paar Minuten durchschwenken. Zum Abkühlen beiseite stellen.

Sind Kartoffel- und Beeten- Würfel gar, kommt der Pürrierstab zum Einsatz. Hier könnt ihr ganz nach Geschmack experimentieren, welche Konsistenz ihr am liebsten habt. Wer es, so wie ich, besonders cremig mag, gibt nach dem Pürieren noch einen Schuss Olivenöl in die Suppe. Jetzt wird noch fleißig abgeschmeckt. Dafür verwende ich Salz, Pfeffer, Kumin, Kurkuma und eine kleine Prise Chilipulver. Auch etwas Agavendicksaft gebe ich noch dazu. Der Zitronensaft verleiht der Suppe nochmal extra Frische.

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Nun ist es Zeit zum Genießen! Die gesalzene Cashew-Nüsse Löffel für Löffel in die Suppe geben. Wer es lieber süß mag, kann die Nüsse statt mit Salz, auch mit Ahornsirup karamellisieren.

Guten Appetit,

Eure Lena

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