Hello 2017

Eigentlich treffe ich zum Jahreswechsel keine besonderen Vorbereitungen, oder setzte mir die typischen „guten Vorsätze“ für das neue Jahr. Allerdings bin ich in letzter Zeit so unzufrieden mit vielen Dingen, dass ich dieses Jahr doch mal ein paar Gedanken dazu nutzen möchte, mich selbst zu einem besseren Lebensstil zu motivieren. Ich habe in den vergangenen drei Monaten einfach zu viele Abstriche gemacht und zu wenig auf meine eigenen Bedürfnisse und die Zeichen meines Körpers gehört. Nun habe ich die Rechnung dafür direkt vor mir: trockene, blasse Haut, Magenschmerzen und Sodbrennen, als hätte ich ein ordentliches Saufgelage abgehalten und meine Muskeln habe ich gegen eine kleine „Wohlfühl-Rolle“ eingetauscht. Aber wie ist das passiert? Das ist eine Frage, die ich mir ständig stelle. Warum habe ich aufgehört auf mich zu achten? Kaum noch Sport, schlechtes Essen und eine Couch-Potatoe-Mentalität, die an chronische Faulheit grenzt. Irgendwann, in den letzten drei Monaten, sind meine Motivation, meine Leichtigkeit und mein Ehrgeiz irgendwie abgehauen und haben mich als kleines, müdes und ausgelaugtes Etwas zurück gelassen. Da kommt mir der Jahreswechsel diesmal ganz gelegen, denn es ist ein Wendepunkt, ein Ereignis, dass mich selber dazu verleitet mich wieder zu sammeln und endlich wieder Schwung in meinen Alltag zu bringen. Dafür habe ich mir einiges vorgenommen – einfache, kleine Schritte, andere werden mir viel abverlangen und mich komplett aus meiner Komfortzone locken. Aber eines habe ich in den letzten Monaten gemerkt: Bequemlichkeit und Routine sind ja schön und gut, aber hier findet einfach kein Fortschritt statt. Um wirklich Erfolg zu haben und im Leben einen Schritt weiter zu kommen, muss man seine sichere Bahn einfach mal verlassen und in eine andere Richtung laufen.

collage

#1 Jeder Schritt zählt:

Das ist jetzt der Klassiker. Der gute Vorsatz der Nation, das Klischee und trotzdem für mich wichtig und nicht weniger wertvoll. Meine sportliche Betätigung beschränkt sich momentan auf Spaziergänge zum Bahnhof und Hausputz. Ja, jede Bewegung zählt, jeder Schritt ist wichtig für unsere Gesundheit und kann uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Für mich muss aber endlich wieder eine Sport-Routine her. Deswegen habe ich mich nach langem Überlegen entschlossen, mich doch wieder in einem Fitnessstudio anzumelden. Ich habe mir verschiedene Angebote bei mir in der Nähe angesehen, abgewogen und schließlich eines gefunden, dass meinen Ansprüchen entspricht. Ich fange langsam sogar an, mich auf den Muskelkater zu freuen…

#2 Quality Time

Ein achtsamer Umgang mit mir selbst – Zeit für mich. Zeit, in der ich mich sammeln kann, meinen Gedanken nachgehe und neue Projekte kreiere. Es ist wichtig weiter zu träumen. Genauso wichtig ist es aber auch, sich einfach mal Auszeiten zu nehmen und abzuschalten, sei es beim Yoga, beim Frisör oder bei einer Wohlfühl-Massage. Außerdem gibt es noch ein kleines, magisches Zauberwort, das uns manche stressige Situation vermeiden lässt: Nein.

#3 Den Stoffwechsel pushen

Ich bin wirklich – wirklich, wirklich – total eingerostet. Da muss ich unbedingt etwas tun, um meinen Stoffwechsel wieder auf ein gutes Level zu bringen. Dazu gehört natürlich zum einen Bewegung, aber noch wichtiger ist eine gesunde Ernährung und eine regelmäßige und ausreichende Nahrungsaufnahme. Habt ihr euch mal gefragt, warum manche eurer Freunde so viel Essen können, aber nicht zunehmen? Sie haben einfach eine hohe Stoffwechselrate, und zwar genau deswegen. Unregelmäßige und mangelhafte Nahrungsaufnahme führt dazu, dass unser Körper in den Kriegszustand übergeht und alles deponiert, was er an Futter bekommt. Nicht besonders förderlich, für die Bikini-Figur. Meine liebsten Lebensmittel, die ihr zur Unterstützung des Stoffwechsels braucht, findet ihr hier.

#4 Sich selbst motivieren

Ich habe euch ja schon erzählt, dass ich meine Motivation irgendwie verloren habe. Ich muss also quasi ganz tief graben, um mich wieder aus meinem Schneckenhaus zu kriegen. Das schlimme ist ja immer, dass man weiß was man falsch macht. Ich weiß, ich sollte mehr Sport machen. Ich weiß, ich sollte mehr frische Lebensmittel essen. Ich weiß, der Pizzabote sollte meine Bestellung nicht an der Rufnummer-Anzeige erkennen. Aber wie schaffe ich es solche Gewohnheiten zu überwinden, anzufangen und dann auch dran zu bleiben? Motivation beginnt aber schon damit, abzuwägen was mir mehr Gesundheit bringt. Am Anfang steht die Diskussion mit dem eigenen inneren Schweinehund. Mir hilft es oft, wenn ich mir Pros und Kontras notiere, damit ich mich wirklich selbst von etwas überzeuge. Es hilft dann auch, über das geplante zu recherchieren und sich ein genaues Bild davon zu machen. So habe ich mich zum Beispiel für das Fitnessstudio motiviert. Ich habe mich informiert und mir das ausgesucht, was die besten Argumente hatte. Um wirklich dran zu bleiben versuche ich mich mit positiven Gedanken zu füttern – Verbesserung meines Wohlbefindens, definierte Körperpartien und Ausgeglichenheit, oder neue Kontakte.

# 5 Neue Wege gehen

Nur Veränderungen bringen uns wirklich weiter. Deswegen sollten wir immer offen sein, für Neues, Unbekanntes, oder Fremdes. Einfach mal machen. Ich starte dieses Jahr mit einer großen Veränderung – einem neuen Job. Natürliche habe ich auch ein wenig Angst, Fehler zu machen, oder Erwartungen nicht zu erfüllen. Aber ich bin auch wahnsinnig aufgeregt, denn ich darf endlich als Ernährungsberaterin arbeiten und erfülle mir damit einen kleinen Traum von mir. Das zeigt mir dann, dass es sich manchmal lohnt ins kalte Wasser zu springen, schlechte Phasen zu überwinden, hinter mir zu lassen und freudig an neue Herausforderungen heran zu gehen. Denn wenn wir dran bleiben und uns mal nach links und rechts umsehen, zeigen sich ganz neue Möglichkeiten.

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