Hallo Sommer – Rezept für eine Sommer-Bowl

Meine Lieben, ich bin wieder da! Ihr habt vielleicht bemerkt, dass in letzter Zeit keine neuen Beiträge von mir hochgeladen wurden, auch auf den Social-Media-Kanälen war es still. Der Grund ist ganz einfach – ich brauchte einfach mal eine Pause. Ich weiß nicht, ob es gerade mein Alter ist, oder was der Auslöser dafür war, aber in letzter Zeit hat für mich ein anderes Projekt einfach höchste Priorität gewonnen. Dieses Projekt bin ich. Ich bin gerade dabei mal mein ganzes Leben zu sortieren und zu sehen, welche Dinge tun mir eigentlich gut und welche nicht. Alles was Ballast ist, kommt weg. In den letzten Jahren habe ich immer nur gelernt, gearbeitet und funktioniert und dabei habe ich ganz vergessen auf mich zu achten. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass mir eigentlich alles weh tut, mein Kopf, mein Magen, mein Rücken, dass ich einfach Tabletten dagegen nehme ohne zu sehen wo es her kommt. Ständige Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Nervosität sind mein Begleiter gewesen. Wer kennt das von euch, wenn ihr vor dem Fernseher sitzt, aber trotzdem noch das Handy in der Hand habt um auch noch im Internet zu sein? Wenn eines nicht mehr reicht um euch zu unterhalten, wenn ihr das Gefühl habt, euch ist ständig langweilig, obwohl ihr ja was tut? Dann habe ich gemerkt, dass das einfach nicht mein Weg ist. Mir war klar, wenn ich so weiter mache, dann wird es nur immer schlimmer. Und dann habe ich irgendwo etwas gelesen, ich weiß heute nicht mehr wo, ich weiß auch nicht mehr wann genau, aber es hat etwas in mir ausgelöst. Es war ungefähr so: „Wir alle haben den drang zu helfen. Manchmal reicht es aber, wenn du erstmal nur einem Menschen hilfst. Und es ist ok, wenn dieser Mensch du selbst bist.“

Das war der Moment, in dem ich mich entschieden habe, mich an erste Stelle zu stellen. Nicht die Arbeit, oder das Studium, nicht die Familie, keine Hobbys oder irgendwas. Das hat auch nichts mit Egoismus zu tun, versteht mich bitte nicht falsch. Es ist nur so, wenn ich mich nicht darum kümmere, selbst in mein bestes und größtes Potential zu kommen, dann kann ich in allen anderen Dingen die mir wichtig sind, nicht 100 % geben. Also muss ich auf mich acht geben und mich um mich und meine Gesundheit kümmern. Denn wir haben nur diesen einen Körper. Einen neuen gibt’s nicht. Punkt.

Soweit klingt das ja schön und gut, aber was genau habe ich gemacht? Zuerst habe ich mich im Fitnessstudio abgemeldet. Ich habe mich jedes mal dahin gequält, weil ich dachte, das tut mir und meiner Figur gut, macht mich fit. Man sollte aber keinen Sport machen, um irgendetwas an sich zu verändern, oder weil man es eben so macht. Man sollte nur aus zwei Gründen Sport machen, 1) weil es einem Spaß macht und 2) weil man sich dadurch gut fühlt. Ich bin jetzt beim Yoga, gehe fast jeden Tag spazieren und regelmäßig ins Schwimmbad. Fühlt sich gut an! Über mentale Gesundheit und was das mit unserem alltäglichen Handeln zu tun hat, könnte ich hier jetzt auch noch einiges schreiben. Ich bin da aber kein Experte und darum soll es hier auf meinem Blog ja auch gar nicht gehen. Ich empfehle euch dafür den Podcast von der wunderbaren Laura Seiler, der wirklich in der Hinsicht mein Leben verändert hat.

Nach so viel Gerede über Gesundheit und Sport kommen wir nun zu meinem Lieblingsthema: Essen! Ich weiß natürlich schon, dass ich mich vorher nicht im klassischen Sinn ungesund ernährt habe. Aber es gab immer wieder Anzeichen dafür, dass es nicht optimal für mich war. Ich hatte Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Völlegefühl. Diese Symptome sind zwar noch nicht ganz weg, aber deutlich besser geworden, seit ich mehr darauf achte überwiegend pflanzliche Lebensmittel zu essen. Ich trinke bewusster, Wasser und Tee, und ich achte darauf, dass ich regelmäßig und ausreichend esse. Ich werde auch nochmal einen Blogpost extra dazu verfassen. Im Moment lasse ich auch einige meiner Blutwerte überprüfen, um zu sehen ob ich einen Mangel ausgleichen sollte, auch darüber werde ich dann bereichten. Es geht einfach mal darum, ein bisschen in mir aufzuräumen.

Jetzt reicht es aber wirklich mit den vielen Worten, hier kommt noch ein neues Rezept für eine sommerliche Bowl mit Spinat und Kichererbsen.

1

Ihr braucht:

  • 40 – 50 g schwarzen Reis
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 große Handvoll Babyspinat
  • 100 g Räuchertofu
  • 5 EL Rapsöl
  • 2 EL weißer Balsamico-Essig
  • 1 TL körniger Senf
  • 2 TL Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 1 TL Kurkuma
  • etwas Curry oder Mischgewürz für Tofu

Zuerst die Kichererbsen abspülen, abtropfen und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen. Mit Kurkuma würzen. Die Erbsen so lange wälzen bis sie überall bedeckt sind. Den Tofu in Scheiben schneiden und ebenfalls mit einem Gewürz (ich benutze gerne das Tofu-Gewürz von JustSpices) bestreichen. Dann auf einem Rost in den Ofen schieben und zusammen mit den Kichererbsen bei 180 °C  etwa 10 Minuten backen.

3

Den Reis nach Packungsanweisung kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Den Spinat abspülen, waschen und abtropfen lassen. Für das Dressing den Essig mit dem Senf, dem Agavendicksaft und etwas Salz verrühren. Dann langsam das Öl hineingeben und noch einmal abschmecken.

Nun die einzelnen Komponenten in eine Schüssel geben, schön anrichten und mit dem Dressing begießen. Wer mag, kann alle Komponenten vorher abkühlen lassen.

Guten Appetit,

Eure Lena

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s