Ernährungsberatung – was kann sie und wann ist sie sinnvoll

Hallo ihr Lieben,

heute soll es bei mir um mein Herzthema gehen – die Ernährungsberatung. Immer wieder begegnen mir Menschen, die gar nicht genau wissen, was sich eigentlich dahinter verbirgt und dieses Arbeitsfeld mit einem müden Lächeln begegnen. Dabei ist heute immer mehr bekannt, dass unsere Ernährung einen Einfluss auf so viele Bereiche unseres Lebens hat, ganz besonders unsere Gesundheit. Hier steckt wirklich Potenzial und ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns alle mit unserer Ernährung beschäftigen sollten. Und ich meine mehr als das kurze Überlegen, was später noch auf dem Teller landen soll. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann uns sowohl körperlich, als auch psychisch kraftvoll versorgen und zu einem enspannteren Lebensstil beitragen. Soweit, so gut. Das war ja jetzt nichts Neues, werdet ihr vielleicht denken. Worum es mir geht ist, dass jeder von uns einmal kurz inne hält und überlegt, ob er sich mit seinem täglich Brot etwas Gutes tut, oder ob es vielleicht doch an der ein oder anderen Stelle Probleme gibt. Schlafe ich vielleicht schlecht? Habe ich eine gute Verdauung? Wie geht es meiner Haut? Denn das ist der erste Schritt – den eigenen Körper beobachten und mögliche Störungen wahrnehmen. Doch wie kann es dann weiter gehen? Oft gehen wir zu Arzt, der uns dann mit einem Rezept für Medikamente nach Hause schickt –  das reicht von Abführmitteln über Blutdrucksenker bis hin zur Zucker-Regulation. Viele unserer Beschwerden können wir aber auch durch eine Ernährungsumstellung verändern und verbessern. Leider vergessen das die Ärzte oft und verschreiben lieber Tabletten, statt einer Ernährungsberatung. Deswegen möchte ich euch heute einen kleinen Einblick geben, was Ernährungsberatung eigentlich leisten kann und wann es sinnvoll ist eine Beratung aufzusuchen.

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Was macht ein Ernährungsberater?

Bei dieser Frage ist zunächst einmal zu beachten, dass es verschiedene Ernährungsberater gibt. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und so kann sich im Grunde jeder mit dieser Berufsbezeichnung in eine Selbstständigkeit begeben. Ob er oder sie eine Studierte Ernährungsfachkraft ist, oder bei der Volkshochschule einen Fastenkurs besucht hat, spielt dabei keine Rolle. Ein guter Ernährungsberater gibt euch keine steifen Pläne vor, sondern geht ganz individuell auf eure Probleme und eure Situation ein. Ihr werden zusammen eine Strategie entwickeln, die für euch zu einer Verbesserung der Ernährung bzw. der möglichen vorhandenen Symptome führt. Ihr werden Schritt für Schritt bei der Veränderung begleitet, aber ihr entscheidet selber drüber, was verändert wird. Ziel ist es, eine langfristige Veränderung zu einem positiven Ernährungsverhalten zu entwickeln.

Wann macht eine Ernährungsberatung Sinn?

Es gibt verschiedene Krankheitsbilder, bei denen eine Ernährungsberatung wichtig ist. Dazu gehören alle Lebensmittelallergien oder Intoleranzen, die von einem Arzt diagnostiziert werden. Genauso Erkrankungen, die ernährungsbedingt auftreten, wie z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, Bluthochdruck, metabolisches Syndrom, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gicht. Auch in der Therapie von Krebs, Nierenerkrank-ungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Rheuma kann eine Ernährungsberatung sehr sinnvoll sein. Manchmal gibt es aber auch Beschwerden, bei denen der Arzt keine Ursache findet, z.B. bei Verdauungsproblemen oder Hautproblemen. Hier kann ein Ernährungsberater helfen.

Neben echten körperlichen Beschwerden, gibt es aber auch noch andere Situationen, in denen ihr meiner Meinung nach einen Ernährungsberater aufsuchen solltet. Vielleicht macht ihr euch den ganzen Tag nur noch Gedanken über das Essen und wie ihr euch besonders gesund ernähren könnt. Aber andauernd lest ihr etwas anderes, im Fernsehen erzählen einem die Ernährungs-Docs das Gegenteil und eigentlich schmeckt euch gar nichts mehr. Auch hier kann euch ein Fachmann oder eine Fachfrau weiterhelfen, indem er oder sie Klarheit schafft und euch Antworten gibt. Andere von euch haben vielleicht gerade eine richtig aufwändige und teure Diät gemacht und einen tollen Abnehmerfolg erlebt. Nun möchtet ihr aber nicht ständig auf alle Kohlenhydrate verzichten und nur Quark zu Frühstück essen, sondern wieder eine normalen Alltag bekommen. Bei einem Ernährungsberater könnt ihr euch informieren, wie ihr jetzt am besten eine Zunahme vermeidet und was langfristig zu beachten ist.

Zum Schluss möchte ich noch zwei besondere Gruppen ansprechen. Einmal sind es die Veganer unter uns. Es ist ganz bestimmt gar nichts gegen eine rein pflanzliche Ernährung einzuwenden, wenn sie achtsam und gesundheitsbewusst durchgeführt wird. Ihr denkt darüber nach eure Ernährung umzustellen und dem Tier lebewohl zu sagen? Dann sucht am besten einen Ernährungsberater auf und lasst euch vorher über alles Wichtige aufklären. Dafür reicht schon eine einzige Beratungsstunde. Die zweite Gruppe sind die Sportler unter euch. Mit Sportler meine ich alle, die sich körperliche Ertüchtigungen zum Hobby gemacht haben und diesem 3 – 7 mal pro Woche nachgehen. Da draußen gibt es einen wahnsinnig großen Markt für Proteinpulver, Fitness-Drinks und Nahrungsergänzungsmittel und leider auch ziemlich viel Schund und Schwindel zu diesem Thema. Wer hier seiner Gesundheit einen gefallen tun möchte, spricht darüber mit einer Ernährungsfachkraft.

Ich hoffe dieser Beitrag hat euch schon etwas weiter geholfen! Nächste Woche verrate ich euch dann, wie ihr einen guten Ernährungsberater findet und auf welche Qualifikationen ihr bei eurer Wahl achten könnt.

Liebe Grüße

Eure Lena

4 thoughts

      1. Zeit – bin momentan dabei von BW nach Bayern zu ziehen und hab dementsprechend (noch) andere Prioritäten. Aber sobald ich in Bayern Fuß gefasst habe, schaue ich mich mal um.

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